„Der Euro ist mit 2% Zinssatz stabil und sicher“ oder nicht?
Staatsschulden und Geldmenge sind längst aus dem Ruder gelaufen. Dennoch werden die Verantwortlichen nicht müde, zu beteuern, sie hätten alles im Griff. Wie jeweils vor den Einbrüchen am Finanz- und Aktienmarkt wird so getan, als könne alles so weiter gehen. Aus den zurückliegenden Krisen haben weder Banker, Politiker noch Ökonomen etwas gelernt. Die Überschuldung des Staates wird die sozialen Errungenschaften dahinschmelzen lassen, wie Eis in der Frühlingssonne. Die Inflation vernichtet parallel dazu Ersparnisse und Rentenansprüche. Gebannt vor Angst nehmen die Bürger hin, wie das wohlhabendste Gemeinwesen, das Menschen je geschaffen haben, Stück für Stück zerrüttet.
Basis einer stabilen und nachhaltigen Gesellschaft wäre eine dauerhaft funktionierende Währung. Wie diese zu realisieren ist und wie sie politisch durchgesetzt werden kann, ist die für uns alle entscheidende Frage.
Grenzenloser Reichtum einiger geht immer zulasten der Freiheit aller Übrigen
Nie zuvor gab es so viel Wohlstand zu verteilen. Dennoch verursachen Wirtschaftskrisen zunehmend Angst, Verunsicherung und Not. Die bekannten Lösungsvorschläge sind voller Widersprüche. „Klaus Willemsen vermag eine neue Sichtweise zu vermitteln.“ Er beschreibt die Dimension der Zinskosten, die bereits jeden dritten Euro verschlingen und unaufhaltsam wachsen. Niedrigere Zinslasten machen Arbeit für alle bezahlbar, so seine überraschende Analyse. Schon ein Drittel der Zinszahlungen, reichten aus, um vier Millionen Gehälter zu finanzieren. Ein Null-Zins-Niveau würde die Verschuldungssituation der Entwicklungsländer nachhaltig auflösen und unsere öffentlichen Kassen um zweistellige Milliardenbeträge entlasten. So würden Steuergelder in ausreichender Fülle für unser Bildungssystem frei. Der Zins macht Reiche reicher und Arme zahlreicher. Er ist die Wachstumspeitsche, die uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Wer diesen Mechanismus versteht, gewinnt die Zuversicht, dass wir daran etwas ändern können. Gesellschaftlicher Wandel braucht eine Vision. „Die von Klaus Willemsen beschriebene Idee der Fairconomy ist ein realistisches Gesellschaftsmodell für dieses Jahrhundert.“
Wie wir in Zukunft auch ohne Wachstum Wohlstand sichern werden
Während unsere Wirtschaft Jahr für Jahr wächst, mehren sich seit Jahren die Anzeichen krisenhafter Entwicklungen. Wohlstand und sozialer Frieden innerhalb unserer Gesellschaft sind zunehmend gefährdet. Stagnierende Löhne und Gehälter, steigende Arbeitslosigkeit, zunehmende Insolvenzen, steigende Verschuldung der öffentlichen und privaten Haushalte sind nur einige bekannte Stichworte.
„Wir brauchen hohes Wirtschaftswachstum!“ ist ein häufig wiederholter Lösungsvorschlag, dessen Hilflosigkeit von Jahr zu Jahr deutlicher wird.
Sozialer Fortschritt in einer globalisierten Welt
Gewaltige Zinsströme machen Reiche reicher und Armut zahlreicher. Das ist lange bekannt. Wer versteht, wie dies funktioniert, gewinnt die Zuversicht, dass wir daran etwas ändern können. Gesellschaftlicher Wandel braucht eine Vision. In Deutschland verursachen Zinsen täglich Kosten von über einer Milliarde Euro. Dieses Geld erzwingt ständig wachsende Wirtschaftsleistung und bedingt gleichzeitig die Verarmung größer werdender Teile der Bevölkerung. Kann der Wachstumswahnsinn gestoppt werden, bevor diese Entwicklung den Sozialstaat demontiert und das Ökosystem zerstört hat? Muss es in einer ständig reicher werdenden Gesellschaft immer mehr Armut geben?
Wohlstand ohne Wachstumswahn
Vollbeschäftigung ist finanzierbar. Der geschaffene Wohlstand reicht für alle Menschen: für Rentner, Alleinerziehende, Lebenskünstler und Hilfebedürftige; letztlich reicht der Wohlstand den wir schaffen für alle Menschen auf unserem Planeten. Die Herausforderung dabei liegt nicht mehr darin, Wohlstand zu schaffen, sondern diesen richtig zu verteilen. Der Wachstumsfetischismus ist eine Sackgasse, die letztlich nur dem Kapital dient. Wohlstand ohne Wachstumswahn ist das Ziel der Fairconomy.
